Sprachwandel

1)

Andreas Piederstorfer*

 

 

I. Einleitung

 

  Deutsch ist im Wandel. Dies ist sowohl ein Faktum als auch ein Politikum. Wie weit heute Sprache ins Zentrum politischer Auseinandersetzungen geraten ist, zeigt unser westlicher Nachbar, der per Gesetz den Anteil fremdsprachlicher Lieder im Radio reglementiert und gelegentlich sogar den Gebrauch ausländischer Bezeichnungen strafrechtlicher Verfolgung unterwirft. Die Diskussion in Deutschland ist demgegenüber noch eher gemäßigt, da hier jeder vermeiden möchte, in den fatalen Geruch des Nationalismus oder Chauvinismus zu geraten.

  Die gemeinsame Sprache war aber in diesem und im letzten Jahrhundert - mehr als bei unseren Nachbarn - eine der wenigen Kristallisationspunkte zur Begrüdung einer nationalen Identität und ihre Veränderungen unterliegen auch hier mißtrauischer Wachsamkeit. Die jüngsten Auseinandersetzungen um die Rechtschreibreform etwa können in ihrer Schärfe und Verbissenheit kaum aus theoretischen linguistischen oder pädagogischen Bedenken erklärt werden, sondern lassen eher vermuten, daß hier an einem Heiligtum gekratzt wird.

  Wie stark emotional auch das Wort 'deutsch' besetzt ist, zeigte schon die sog 'BRD-Affäre', in der Ende der 70er Jahre in einer Reihe von Erlassen der Gebrauch der ,Abkürzung 'BRD' verboten worden war. Begründet wurde dies damit, daß dieses Akronym

 

"die geschichtliche Identität der Deutschen nicht mehr erkennbar werden läßt mit der Folge, daß die Wörter "Deutschland" und "deutsch" zunehmend aus dem politischen Bewußsein unser Schüler und Jugendlichen und des In- und Auslands verdrängt werden. Diese abträgliche Abkürzung schadet dem deutschen Anliegen."1)

 

  Neben solchen sprachplanerischen oder sprachpolitischen Eingriffen gibt es eine Vielzahl von Motoren des Wandels. Die Globalisierung und die Vernetzung der Informationssysteme haben gerade in den letzten Jahren zu einem enormen Zuwachs von Anglizismen und Internationalismen im Gegenwartsdeutsch gefürrt. Die mit der fortschreitenden Ausdifferenzierung der Gesellschaft einhergehende Entwicklung von Fach- und Gruppensprachen wirkt in das allgemeine Deutsch zurück. Aktuell und heiß diskutiert ist dabei die sog. Jugendsprache, die durch die kulturell bedingte Glorifizierung des Jungseins oft schnell zum Gemeingut wird.

 

  Das Ziel dieses Artikels ist es, einige dieser Veränderungen der Sprachstruktur und des Sprachgebrauchs des Deutschen in den letzten Jahre nachzuzeichnen. Daß eine solche Veröffentlichung zum Zeitpunkt ihres Erscheinens bereits veraltet ist, gehört dabei zur Natur der Sache. Ob Abweichungen von der Standardgrammatik einfache Fehler sind und Neologismen Eintagsfliegen bleiben oder ob sie sich zu permanenteren und irgendwann kodifizierten Wandlungen herausbilden, kann immer erst in der Rückschau abschließend beurteilt werden.

 

 

Ⅱ. Das Verbreitungsgebiet der deutschen Sprache

 

  An erster Stelle muß der Gegenstandsbereich 'Deutsch' abgeklärt werden. Deutsch ist heute alleinige Amtssprache in Deutschland, Österreich und Liechtenstein. Es ist gleichberechtigte Amtssprache in der Schweiz (über 70 %) und in Luxemburg und regionale Amtssprache in Ostbelgien und Norditalien. In diesem Gesamtbereich finden sich zusammen ca. 100 Millionen Sprecher mit Deutsch als Muttersprache.

  Ohne besondere sprachrechtliche Absicherung, aber noch immer weit verbreitet oder zum Teil sogar in einer Renaissance befindlich, ist das Deutsch im Elsaß und in Süddänemark.

  Dazu treten große deutschstämmige z.T. zweisprachige Bevölkerungsgruppen in Osteuropa: In den Nachfolgestaaten der UdSSR (Rußland, Ukraine, Belorußland usw.), dem ehemaligen Jugoslawien, Polen, Tschechei, Rumänien und Ungarn.

  Oft unterschätzt wird die Zahl der Deutschstämmigen in Nordamerika. Nach dem Zensus von 1990 des U.S. Census Bureaus geben 58 Millionen oder 23 % der Bewohner der Vereinigten Staaten an, deutscher Herkunft zu sein2). Als Herkunftsland steht damit dort Deutschland weit an erster Stelle vor Irland mit 16 % und England mit 13 %. In diesem Zensus gaben immerhin noch 1,547,987 US-Amerikaner an, daß bei Ihnen zu Hause Deutsch gesprochen wird3).

  Ebenfalls in Südamerika, besonders in Brasilien und Chile, existieren teilweise zweisprachige Deutschstämmige, deren Zahl nach verschiedenen Schätzungen zwischen 2 und 4 Millionen Personen beträgt.

  Zu diesen Mutter- und Zweitsprachlern kommen gegenwärtig noch weit über 50 Millionen Menschen, die Deutsch als Fremdsprache gelernt haben. Mit ca. 50% davon liegt hier der Schwerpunkt in Osteuropa. Von den gegenwärtig über 20 Millionen Deutsch lernenden Oberschülern leben sogar über zwei Drittel in Osteuropa und den Nachfolgestaaten der UdSSR.

  Es ist klar, daß die zu besprechenden Entwicklungstrends im vielfältig gegliederten Verbreitungsgebiet der deutschen Sprache nicht gleichzeitig, in gleicher Intensität oder in gleicher Kombination auftreten und, daß sie oft durch spezifische lokale Gegebenheiten modifiziert werden. Die Renaissance der Dialekte z. B. mußte in der Schweiz nicht stattfinden, da dort Dialekt nie abgewertet worden war.

 

 

Ⅲ. Aktuelle Entwicklungstrends der deutschen Grammatik

 

1. Syntax

 

  Zu den meist diskutierten syntaktischen Neuerungen in der deutschen Grammatik gehört die Hauptsatzwortstellung im Nebensatz mit 'weil.'

 

Ich schlafe, weil ich müde bin.

Ich schlafe, weil ich bin müde.

 

  Die bisherige Grammatik bezeichnet diese Wortstellung als Fehler oder Anakoluth. Sie findet allerdings zusehende Verbreitung in der Umgangssprache und, davon ausgehend, in gedruckter Werbesprache.

  In der Literatur wird darauf hingewiesen, daß es sich dabei um keine Neukonstruktion handelt, da bis ins 16. Jahrhundert beide Stellungstypen im Nebensatz möglich waren.4)

Für diesen Neugebrauch der Zweitstellung des finiten Verbs werden in verschiedene Hypothesen vorgebracht. Eisenberg führt die Möglichkeit einer Verwechslung mit 'denn' an und scheint wenigstens in seinem Kapitel 'Zur Aufgabe von Grammatiken' den Wandel von 'weil' von einer Subordination zu einer Koordination in Betracht zu ziehen5), obwohl er später6) Nebensätze mit 'weil' geradezu als Beispiel für eine Subordination heranzieht.

  Andere Autoren, wie etwa Sandig7) oder van de Velde8) gehen weiter und sprechen von einem Übergang von Subjunktion zu Konjunktion. 'Weil' übernimmt danach die gleiche Rolle wie 'denn', das als koordinierende Konjunktion Hauptsätze verbindet.

 

Ich schlafe, denn ich bin müde.

Ich schlafe, weil ich bin müde.

 

'Weil' nimmt hier eine ähnliche Bedeutung an, wie Modalpartiklen 'ja' und 'nämlich.'

 

Ich schlafe; ich bin ja müde.

Ich schlafe; ich bin nämlich müde

 

  Gaumann nimmt eine suprasegmentale Funktion von 'weil' mit einer nachfolgenden Sprechpause und Hauptsatzstellung an und gibt ihr als Strategie zur Erregung von Aufmerksamkeit damit eine rhetorische Bedeutung9).

Glück und Sauer10) weisen auf die Unterschiede von 'weil' und 'da' hin.

 

... da schlafe ich.

... da ich schlafe.

 

  Erst das Stellungsmorphem macht im zweiten Satz die Rolle von 'da' als kausale Konjunktion klar. Bei 'weil' dagegen ist das Stellungsmorphem wegen des Fehlens eines Homonyms überflüssig.

  Sie weisen auch darauf hin, daß die Verbzweitstellung bei 'weil' hauptsächlich in der gesprochenen Sprache sichtbar wird, in der jede Korrektur als solche erkennbar sei, während sie beim Schreiben in der Regel herausredigiert wird.

 

"Hierin liegt einer der elementaren pragmatischen Unterschiede zwischen den beiden Sprachformen, und dieser Unterschied kann strukturelle Konsequenzen haben."11)

 

  Ein anderes Phänomen, das die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, sind die sich neuerdings in den Massenmedien verbreiteten Ausgliederungen.

  Beispiel: "Gewiß Kohl kann kein Englisch. Aber er versteht sich trotzdem gut mit Clinton."

anstelle von "Kohl kann gewiß kein Englisch, aber er versteht sich trotzdem gut mit Clinton."

  Bei diesen Konstruktion handelt es sich um die Ausgliederungen eines adverbialen oder kojunktionalen Elements mit adversativer oder intensivierender Bedeutung in die Spitzenstellung.

  Ähnliche Konstruktionen finden sich mit 'indessen', 'freilich' und 'immerhin' und kommen besonders in seriösen Presseorganen, wie etwa der ZEIT, zum Einsatz.

Auch in der Umgangssprache lassen sich Ausgliederungen beobachten. Besonders die Spitzenstellung von Adverbien wie 'wirklich' und 'echt' verbreitet sich.

 

Wirklich: Das war aber nett von Klaus.

Das war aber wirklich nett von Klaus.

Das war aber nett von Klaus, wirklich. Oder

Echt: Der Abend bei Ursula und Klaus war irre gut.

Der Abend bei Ursula und Klaus war echt irre gut.

Der Abend bei Ursula und Klaus war irre gut, echt.

 

2. Kasus und Plural

 

  Auch bei der Kasusbildung und der Verwendung des Plurals lassen sich Wandlungen nachweisen. Der Rückgang der Kasusmarkierungen ist oft im Zusammenhang der Entwicklung der deutschen Sprache vom flektierenden zum analytischen Sprachtypus diskutiert worden.

  Kasus- und Numerusmarkierungen erhalten oft nicht mehr die Substantive, sondern davon abhängige Artikel und Adjektive. Manchmal entscheidet nur die Wortstellung wie in 'Peter schlägt Paul' vs. 'Paul schlägt Peter.'

Eisenberg konstatiert:

 

"Die acht Formen des Substantivparadigmas (Nominativ, Genitiv, Dativ, Akkusativ in Singular und Plural; A. P.) werden im gegenwärtigen Deutsch nicht mehr vollständig ausdifferenziert. In jedem Paradigma gibt es Synkretismen, und die Tendenz scheint auf eine Angleichung der Formen zu gehen."12)

 

  Von Sprachpuristen besonders beklagt wird der Rückgang des Genitivs. Glück und Sauer halten hier den Alarm für voreilig und betonen die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung. Allerdings stellen auch sie den selten werdenden Gebrauch des Objektgenitivs fest.13) Ausdrücke, wie 'einer Sache bedürfen', 'sich jemandes schämen', 'jemandes gedenken', 'sich jemandes erinnern' usw. veralten und werden so auch bereits in den Wörterbüchern gekennzeichnet.

  Ännlich verhält es sich mit prädikativen Adjektiven, wie 'einer Sache begierig, kundig, eingedenk, teilhaftig, mächtig, voll' usw., die ebenfalls außer Gebrauch geraten.

Oft besprochen wird der Kasuswechsel von "wegen"; heute setzt sich "wegen" mit Dativ durch.

 

'Wegen Urlaub  geschlossen' an Stelle von

'Wegen Urlaubs geschlossen'

 

Auch der Dativ bleibt vom Wandel nicht verschont. Braun stellt dazu fest:

 

"Die Tendenzen der Akkusativierung und der Präpositionalisierung bedeuten gleichzeitig einen Rückgang an Satzmodellen mit notwendigen Genitiv- und Dativobjekten."14)

 

Glück und Sauer zitieren unter anderem folgende Belegstellen:

Außer Bewohner und Versorgungsfahrzeuge (Verkehrsschild Durchfahrt verboten in Erfurt, Mai 1985

Statt Pilze findet der Wanderer Raketen (Berliner Zeitung, 28.6.91, S. 15)15)

Auch die Markierung von Akkusativobjekten scheint nachlässiger gehandhabt zu werden. Es finden sich Beispiele wie:

Kein Schutt abladen! (Verbotsschild an einem Berliner Seeufer)

Greift Euer Vorteil (Gaststättenwerbung in Hannover)

Mach kein Scheiß, laß die Fragebogen weiß (Berliner Volkszählungs-Boykott- Parole, 1983)16)

 

  Bei der Pluralbildung ist in den letzten Jahren eine starke Zunahme des s-Plurals zu verzeichnen. 'Jungs', 'Mädels', 'Kumpels' haben sogar die Duden-Grammatik zu einem eigen Kapitel über den "nicht standardsprachliche(n) Gebrauch des s-Plurals" veranlaßt17). Die Inflation dieser Pluralform ist wohl im wesentlichen durch die zahlreichen neuen Abkürzungswörter veranlaßt, die weiter unten besprochen werden und deren Mehrzahl fast ausschließlich mit s gebildet werden. Zu den Richtungskämpfen der Grünen Partei z.B. wird man in jeder Tageszeitung etwas zu den Aktivitäten von Fundis und Realos lesen können.

 

3. Wandel von Verbformen

 

  Seit langen wird eine Reduktion der Komplexität der deutschen Verbenbildung beobachtet. Dies bezieht sich zum einen auf die Tempora, in denen sich das Perfekt zu Lasten von Präteritum und Plusquamperfekt durchsetzt. Auch die beiden Formen des Futurs werden immer häufiger durch Zeitadverbien ersetzt und Verben im Präsens bzw. Perfekt ersetzt.

 

Ich werde es morgen machen.

Ich mache es morgen.

Ich werde es morgen gemacht haben.

Ich habe es morgen gemacht.

 

  Ähnlich gelagert sind die Veränderungen im Konjunktivgebrauch, die sich schon viele Jahrzehnte abzeichnen. Der Konjunktiv I wird durch den Konjunktiv II (bes. würde-Formen) oder einfach durch den Indikativ ersetzt. Auch der Duden trägt diesem Wandel Rechnung und bemerkt z.B. zum Einsatz des Konjunktivs in der indirekten Rede:

 

"Da die indirekte Rede nicht durch den Einsatz des Konjunktivs als solche markiert ist, kann er an Stelle des Indikativs in der indirekten Rede gewählt werden, er muß es aber nicht."18)

 

  Zu dieser Tendenz zur Simplifikation gehört auch die Veränderung des Flexionsverhaltens von Verben; vormals starke Verben erhalten eine gemischte Flexion oder werden zu schwachen Verben.

 

Backen - backte/buk, fragen  fragte/frug, melken  melkte/molk

 

Glück und Sauer weisen allerdings darauf hin, daß es auch Entwicklungen gibt, "die auf eine Bereicherung des Formenbestands des Verbs und auf neue Möglichkeiten des Ausdrucks temporaler und aspektueller Beziehungen hindeuten."19)

Sie verweisen auf das Entstehen einer dem Englischen ännlichen Verlaufsform nach dem Beispiel:

 

Elisabeth ist am Schreiben.

Elisabeth war am Schreiben, als wir kamen.

Elisabeth ist noch am Schreiben gewesen, als ich anrief, aber sie ist dann sofort losgegangen.

 

Andere Erweiterungen sind die 4. und 5. Vergangenheit20) bzw. das Perfekt II und das Plusquamperfekt II.21) Es handelt sich dabei um Beispiele wie:

Wir haben uns eine Pause verdient gehabt.

Er war schon gegangen gewesen.

Konstruktionsmuster ist 'sein/haben + Partizip II + gehabt/gewesen.'

Diese neuen Vergangenheitsformen kommen zum Einsatz bei der Darstellung von komplizierten zeitlichen Strukturen. Sie sind aber insgesamt im geschriebenen Deutsch bisher noch selten.

 

 

Ⅳ. Neue Wörter

 

  Das Tempo der Veränderungen im Bereich der Grammatik wird von Regeln begrenzt, die ihrerseits erst langsam einen Wandel von einer präskriptiven zu einer deskriptiven Sprachbeschreibung durchmachen. Kaum gebremst wird davon die Bildung neuer Wörter.

 

1. Substantive

 

Glück und Sauer klassifizieren die Neubildung von Substantiven22) :

· Wortbildungen mit Suffixen -i/-y/-ie, -o, -e und Nullsuffix als Anfügung an der Wortstamm bzw. dessen ersten Teil z.B.

'Alki' (Alkoholiker), 'Anarcho' (Anarchist), 'Anti-impi' (Anti-Imperialist), 'Depri' (Depression bzw. an Depression leidender Mensch), 'Exi' (ein Ex-, d.h. ein Ehemaliger), 'Fundi', 'Funda' (Fundamentalist der Grünen Partei), 'Hundi/Hunni/Hündi' (Hundertmarkschein), 'Macho' (Mann mit übersteigertem Männlichkeitsgefühl), 'Molli' (Molotowcocktail), 'Trabbi/Trabi' (Auto der Marke Trabant)

· Das Ableitungselement ist mit dem Vokal der Endsilbe des Ableitungswortes identisch, z.B.

'Demo' (Demonstration), 'Disko' (Diskothek), 'Emo' (Emotion), 'Homo' (Homosexueller), 'Majo' (Mayonnaise), 'Porno' (Pornographie), 'Nazi' (Nationalsozialist), 'Spasti' (Spastiker), 'Idi' (Idiot)

· Ableitung von Substantiven aus Adjektiven, Verbstämmen, oder Substantiv(stämm)en

'Gifti' (Gift), 'Kerni' (Kernkraftbefürworter), 'Knasti' (im Knast Einsitzender), 'Brutalo' (brutal), 'Quickie' (quick, kurze Fersehshow), 'Zündie' (zünden), 'Gucki' (gucken)

· Silbenabkürzungen, in denen der vokalische Kern die Abkürzungsgrenze darstellt und die letzte Einheit des Abkürzungswortes den fraglichen Vokal aufweist, z.B.  

'Azubi' (Auszubildender), 'Schiri' (Schiedsrichter), 'Schlabu' (Schlachtenbummler), 'Poki' (Politikerkind), 'Wawe' (Wasserwerfer), 'Vopo' (Volkspolizist)

· Suffixlose Abkürzungswörter, Nullsuffix

'Prof' (Professor), 'Gent' (Gentleman), 'Frust' (Frustration), 'Kat' (Katalysator), 'Rep' (Republikaner)

· Verbnominalisierungen auf -e menschlicher Gefühle und Tätigkeiten

'keine Möge haben' (keine Lust haben), 'keine Checke haben' (etwas nicht verstehen), 'auf Stütze leben' (von der Arbeitslosenunterstützung leben), 'Anmache' (aufdringliche Form der Kontaktaufnahme), 'Glotze' (Fernsehgerät), 'Raushole' (Diebstahl), 'Heule' (Kofferradio)

· Komposita mit interfingiertem -o- (bes. in Werbung)

'Mixomat' (Wasserhahn zum Mischen von heißem und kaltem Wasser), 'Kleen-O-thek' (Reinigung), 'Spielodrom' (Spielsalon),  'Bonzophon' (Telephonannahme für Beschwerden über Politiker)

· Substantivbildungen mit Suffix -itis (Ausdruck des Pathologischen wie in Krankheitsnamen z.B. Hepatitis)

'Institutionitis' (Drang zur Bildung von Instituten), 'Sommerfestivalitis', 'Festivitis' (Einführung zahlloser regelmäßiger Festveranstaltungen), 'Substantivitis' (maßlose Substanti- vierung von Verben), 'Coloritis' (übermäßige Verwendung von politischen Symbolfarben)

· Substantivierung mit Suffix -ierung

'Finnlandisierung' (negativer Ausdruck für die Neutralisierung eines Landes), 'Balkanisierung' (Ausdruck für den Verfall politischer Sitten, bes. Korruption), 'Rambofizierung', 'Yuppisierung' (bes. von Wohngebieten)

· Wortbildungen mit slavischen Suffixen -ski und -nik

'Radikalinski', 'Brutalinski', 'Besuffski', 'Beatnik', 'Bitnik' (Computerfan), 'Kaputtnik', 'Krawallnik', 'Refusnik'

· Wortentlehnungen aus dem Englischen mit deutscher Schreibweise

'antörnen' (to turn on; aktivieren), 'Säkäd-Händ-Fahrräder', 'taff' (tough), 'Trabbel' (trouble), 'Acktschen' (action), 'Lonli Harz' (lonly hearts; Name eine Musikgruppe) 'Echt tu matsch' (too much; Filmtitel)

 

2. Adjektive

 

Die Neubildung der Adjektive wird von Bildungen mit den Suffixen -mäßig, -bar, -voll, -ig und Komposita getragen.

· Suffixbildungen

'bärig' (positiv, gut), 'freakig', 'geierig' (wie ein Geier, d.h. gierig, ungeduldig), 'kartoffelig' (Geschmack), 'puffig' (Charakter eines Rotlichtviertels), 'beamtig-bräsig' (unhöflich, provinziell wie ein Beamter), 'qualitätsvoll', 'seelenvoll', 'lebensvoll'

· Adjektivkomposita

'jugendfrei' (Filme, die auch von Kindern gesehen werden können), 'busenfrei' (Damen ohne Oberbekleidung), 'alkoholfrei' (ohne Alkohol), 'kostenneutral' (ohne Wirkung auf die Kosten), 'flächendeckend' (sich auf die gesamte Fläche auswirkend), 'dauerbillig', 'sonnensaftig' (Orangensaft), 'affengeil' (sexuell erregt wie ein Affe in der Bedeutung von: ganz besonders)

3. Verben

 

Bei den Verben finden sich zahlreiche Anglizismen und Amerikanismen, wie:

'leasen', 'canceln', 'auspowern', 'ausflippen', 'designen', 'handlen' (von Engl. to handle), 'relaxen', 'surfen', 'deejayen' (vom Diskjockey), 'shutteln', 'recyceln', 'beamen'

Auch neue Verbalkomposita verbreiten sich:

verlorengehen, bekanntmachen, danksagen, bloßstellen, hervorbrechen, blitzsiegen, dienstleisten, rufmorden, eiskunstlaufen

Schließlich häufen sich Verben, die von Substantiven oder Adjektiven abgeleitet werden.

'diäten', 'menetekeln' (vom Menetekel der Bibel, dem schlimmen Vorzeichen), 'pillen' (von Tabletten abhängig sein), 'schönen', 'müdeln', 'tschernobylen', von Namen: 'röntgen', 'dieseln'

 

 

Ⅴ. Sprachpraxis

 

  Die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland haben vielfältige sprachpraktische Folgen nach sich gezogen. Besonders die militärische und moralische Niederlage des zweiten Weltkrieges, die nachfolgende Besatzung und Umerziehung haben zu einer tiefgreifenden ideologischen Umorientierung geführt, die ihren Niederschlag in der Alltagssprache gefunden haben.

Dazu gehören die Tabuisierung nationalsozialistischer Terminologien bis hin zur Vermeidung von konnotativ aufgeladenen Allerweltswörtern wie 'Volk' oder 'Boden.'

Zu diesen semantischen und pragmatischen Umbrüchen folgt hier eine Auswahl, die notgedrungen nicht vollständig sein kann und der Perzeption des Verfassers unterliegt.

 

1. Anglizismen

 

  Der Import von Anglizismen war schon vor dem letzten Weltkrieg das Ziel sprachpuristischer Angriffe. Er hat aber dann mit der darauf folgenden Übernahme der politischen Kontrolle durch die amerikanische und britische Militärregierung wohl erst seine erste große Welle erreicht. Durch die Eingliederung der Bundesrepublik in den politischen und kulturellen Einflußeereich der USA ist dieser Strom nie abgerissen und hat gerade jetzt wieder Hochkonjunktur.

Nach der Wiedererlangung der Souveränität der Bundesrepublik wurde amerikanische und englische Musik ein wesentlicher Kanal für diese Einfuhr. Der Sprachschatz von Jazz; Blues, Rock, Beat, Pop und Rap war nicht nur Vehikel für die Übertragung einer Weltsicht, sondern gelangt auch in leicht eingedeutschter Form direkt in das deutsche Vokabular.

Eine weitere Schiene für die Aufnahme von Englisch ist die Wissenschaft. Deutsch als Sprache von wissenschaftlichen Publikationen war bis 1920 am Ansteigen, international fast gleich auf mit Englisch und im mittel- und osteuropäischen Raum geradezu Lingua franca des Universitätsbetriebs. So war Deutsch bis in die 30er Jahre selbst für amerikanische Chemiker Pflichtfach. Zwar hat Deutsch den zweiten Platz als Wissenschaftssprache gehalten, die Zahl deutscher Veröffentlichungen ist aber auf einen Bruchteil der englischen abgesunken. Die 'Gesellschaft Deutscher Chemiker' beschloß im Sommer 1994, in zwei ihrer renommiertesten Zeitschriften, Liebigs Annalen und Chemische Berichte, nur noch englischsprachige Beiträge zuzulassen -  ein Trend, der in fast allen Wissenschaften fühlbar wird.

Englisch ist auch die Sprache der Computer und des Internets und mit deren wachsender Bedeutung dringen weitere Anglizismen ins Deutsche vor. Das 'Internet' selbst, 'Homepage', 'E-mail', 'Proxy' und die mittlerweile weitgehend lexikalisierten Akronyme 'WWW' und 'HTML' sind nur wenige Beispiele dafür. Wie weit der Mediencharakter des Internets, d.h. seine (bisher) weitgehende Schriftlichkeit, die Schwierigkeiten bei der Verwendung von Umlauten usw., in die Sprache zurückwirkt, ist bisher kaum untersucht.

Ein weiteres Medium der Anglifizierung ist schließlich die Werbungssprache.

Fritz J. Raddatz bemerkte dazu in der ZEIT:

 

"Franglais nennt man in Paris das scheußliche Kauderwelsch aus Englisch-Französisch. Wie nennt man den maulfaulen Wortmüll, der aus allen Sendern, Zeitungen, Werbeagenturen quillt, hier? Engleutsch? Deuglisch? Jedenfalls beherrscht diese Sprachkolonisierung uns; Gombrowicz hätte es eine "Vergewaltigung der Ohren" genannt" 23)

 

Er zitiert das "Law and Order is a Labour issue" auf einem SPD-Wahlplakat und das "Hamburg-Office" der FDP.

Mercedes wirbt für ein neues Modell mit dessen Bild neben einem nackten Mann, über dem steht: "Sportswear - For Men and Women".

'Chips' 'Crackers' und 'Milchshakes' werden kaum noch als Anglizismen erkannt, deren beschwerliche Folgen man im 'Fitness-Center' oder im 'Jogginganzug' und den 'Aerobicsocken' zu 'trimmen' hat.

Die Firma 'Saturn-Hansa Techno Center' wirbt für 'Mountain Bikes' mit dem Spruch 'Take The Challenge  Be The Winner' und fordert zum 'Mountain Bike Trial' auf, bei der im Rahmen einer 'Supershow' 'Challenge-Stereo-Pockets' zu gewinnen sind.

 

2. Die Bewegungssprache

 

Die Studentenbewegung von 1968 ist in ihrem Anspruch der radikalen Gesellschaftsverän derung gescheitert. Das von ihr angestrebte Bündnis mit der Arbeiterschaft kam nicht zustande; die Studenten wurden von den 'Werktätigen' im Gegenteil wieder in die Universit äten zurückgeschickt, um 'etwas zu lernen'. Mangels Aussicht auf Erfolg hat sie sich in den 70er Jahren in vielfältige 'alternative' Einzelbewegungen aufgeläst, die das klassisch-marxistische Thema der Herrschaftsbeziehungen zwischen den Klassen durch chancenträchtigere Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnisse ersetzt oder ergänzt haben. Die Ökologen wandten sich der Ausbeutung der Natur durch den Menschen zu, die Feministen der Knechtung der Frauen durch die Männer, die Kolonialismustheoretiker der Versklavung der Dritten Welt durch die Erste und die Zweite, die Kernkraftgegner hatten die menschliche Rasse vor der Auslöschung durch das Atom zu bewahren und die Tierschützer fanden in Hunden, Tigern und Walen dankbare Objekte der reformerischen Parteinahme.

Heute kommen dazu Homosexuelle, die von den Repressionen der Heterosexuellen befreit werden müssen und die Ausländer, die der Multikulturalismus vor den Inländern zu schützen hat.

Unter den Vertretern dieser und noch weiterer Bewegungen hat sich ein Sprachstil verbreitet, der in der Literatur die Bezeichnungen 'Sprache der Bewegung', 'Sprache der Betroffenheit', 'Psychosprache' 'Neue Empfindsamkeit oder' 'Neue Weinerlichkeit' erhalten hat.

Basis dafür ist die Vorstellung vom Menschen als einem Doppelten. Er besteht aus einem Kern, dem die Eigenschaften 'individuell', 'persönlich', 'echt' und 'authentisch' zugeschrieben werden. Darüber wölbt sich eine Schale des 'Kulturellen', 'Künstlichen', 'Falschen', 'Äußerlichen'.

Den politisch aufgeklärten, sensiblen, bewußten und kritischen Vertretern der einzelnen Bewegungen gelingt es nun diese Schale zu durchbrechen und dieses unverfälschte Ich in Kommunikation mit der Umwelt treten zu lassen. Modewort wird 'betroffen', von dem z.B. Hinrichs in der Berliner Zeitung 'Tagesspiegel' eine Frequenz von vier bis fünf Vorkommen pro Seite ausgezählt hat.24)

Zum diesem neuen Jargon der zerbrechlichen, entschälten Ichs gehören auch:

'Verletztheit', 'Verwundbarkeit', 'Annäherung', 'Selbstfindung', 'Wut', 'Trauer', 'Freiräume', 'Widerstände', 'Verkrustungen', 'sich abschotten', 'blockieren', 'an sich heranlassen', 'aus sich herauslassen', 'ausgrenzen', 'spontan', 'sanft' 'lieb', 'pur', 'echt', 'eigen', 'eigentlich'

Interessanterweise paart sich diese Empfindsamkeit mit einer eigentümlichen Aggressivität und Rücksichtslosigkeit. Es wird nun nämlich legitim, das 'Eigene' oder 'Eigentliche' zu entblößen oder, wie man sagt, 'raushängen zu lassen'. Authentische Bedürfnisse dürfen über alles Normierte und Codierte hinweg ausgelebt werden.

Die oft bewußt angestrebte Normendemontage in der alternativen Szene hat auch zur Verbreitung der Fäkalsprache beigetragen. 'Beschissen', 'jemanden bescheißen', 'jemanden verscheißern', 'Schißrhaben', 'auf die Kacke hauen' oder 'sich verpissen' sind heute in den allgemeinen Sprachgebrauch eingegangen. Das schöne Kompliment, ein 'Arschloch' zu sein, ist auch schon dem Präsidenten des Bundestags in öffentlicher Sitzung von einem Abgeordneten gemacht worden.

Ähnlich verhält es sich mit ehedem absolut verpönter Sexualsprache. Die Verben zur Ausjübung des Beischlafs 'ficken', 'vögeln', 'bumsen' usw. sind wohl noch nicht salon- aber bereits wörterbuchfähig geworden und lassen sich bereits auch in den Talkshows im Fernsehen vernehmen.

 

2. Die politische Korrektheit

 

Diesen Tabuverlusten stehen auf der anderen Seite neue Tabuisierungsprozesse gegenüber, die oft von den selben Gruppierungen in Gang gebracht werden.

Basis ist die Ende der 80er Jahre in den USA entstandene Bewegung, der "Political Correctness" (PC). Ausgehend von den US-Universitäten konnte diese Bewegung erheblichen Einfluß auf die politische Kultur der USA nehmen. Kerngedanke der PC ist, die sich in der Sprache repräsentierenden tatsächlichen oder vermeintlichen Diskriminierungen gegenüber bestimmten Bevölkerungsgruppen (z.B. Homosexuelle, Frauen, Behinderte, rassische/ethnische Minderheiten etc.) durch Verbote oder Neologismen aufzuheben, in der Hoffnung so die tatsächlichen oder vermeintlichen Diskriminierungen des individuellen oder staatlichen Handelns ebenfalls überwinden zu können. In verschiedenen Graden der Abstrusität wurden dann z.B. körperlich Behinderte zu 'körperlich Herausgeforderten', Zwergwüchsige zu 'vertikal Herausgeforderten' und Betrunkene zu 'chemisch Herausgeforderten'.

 

Jede sich - wie auch immer - als diskriminiert einstufende sexuelle, rassisch/ethnische, religiöse oder sonstige Minderheit forderte sodann spezielle Rechte und semantischen Schutz vor 'sprachlichen Übergriffen'. 'Minderheit' leitet sich dabei nicht immer von quantitativen Verhältnissen ab. Frauen, die ja statistisch in der Mehrheit sind, beanspruchen ebenfalls diesen hilfebedürftigen Status, da sie angeblich in den gesellschaftlichen Verteilungsprozessen nur die kleinere Portion abbekommen.

Eines der ersten Opfer der deutschen Sprache war das 'Fräulein', das mutmaßlich deshalb diskriminierend ist, weil zum einen auch kein 'Herrlein' gibt und weil es besondere sexuelle Verfügbarkeit andeutet.

Die alt eingesessenen Bezeichnungen für Süßigkeiten 'Mohrenkopf' und 'Negerkuß' mußten weichen', weil sie Afrikaner in ihrer Würde herabsetzen.

Das Binnen-I findet sich mittlerweile in wohl der Mehrzahl aller Veröffentlichungen der Universitäten. 'Studentinnen' scheint der sprachlich verankerten Diskriminierung von Frauen in 'Studentinnen' einen graphischen Riegel vorzuschieben.

Gefordert wird auch eine Genusänderung von Gott zum Neutrum oder besser noch zum Femininum. 'Die Gott' wäre die gerechte Wiedergutmachung für jahrtausendelange Unterdrückung der Frauen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die deutsche Sprache ist im Wandel. Die Syntax erweist sich dabei als vergleichsweise stabil. Dynamisiert hat sich dagegen die Bildung von Neologismen und der Import von Anglizismen. Zu den umstrittensten und gesellschaftlich wirkmächtigsten Veränderungen gehören die Sprache der Neuen Weinerlichkeit und die Politische Korrektheit.

 

 

Literaturverzeichnis

 

Bücher

· Braun, Peter(Hrsg.); TENDENZEN IN DER DEUTSCHEN GEGENWARTSSPRACHE; Stuttgart, 1979, 1987, 1993

· Duden-Grammatik der deutschen Gegenwartsssprache,

   Mannheim/Leipzig/Wien/Zeiich; 1995

· Eisenberg, Peter; GRUNDRISS DER DEUTSCHEN GRAMMATIK; Stuttgart, 1986

· Gaumann, Ulrike; WEIL DIE MACHEN JETZT BALD ZU; Göppingen, 1983

· Glück, Helmut u. Sauer u. Wolfgang, Werner; GEGENWARTSDEUTSCH; Stuttgart, 1997

· Sandig, Barbara; STILISTIK DER DEUTSCHEN SPRACHE; Berlin/New York, 1986

· Sommerfeldt, Karl-Ernst (Hrsg.); ENTWICHKLUNGSTENDEZEN IN DER DEUTSCHEN GEGENWARTSSPRACHE; Leipzig 1988

· Thieroff, Rolf (Hrsg.); DAS FINITE VERB IM DEUTSCHEN; Tübingen, 1992

· Van de Velde, M.; NOCH EINMAL ZUR HAUPTSATZWORTSTELLUNG IM NEBENSATZ ; In:  Muttersprache 84, 1974

 

Zeitschriften

Die ZEIT, 12. 09. 1997, Nr. 38

 

Internet

Links des amerikanischen Census Bureau

http://www.census.gov/apsd/cqc/cqc14.pdf

http://www.census.gov/population/socdemo/language/table4.txt'

 

 

각주

* Professor an der Abteilung für Germanistik, Dong A Universität

1) Runderlaß der Regierung des Landes Niedersachsen vom 11. 9. 1978; Nds. MinBl. 46/1978, S. 1857 zitiert     nach Glüdk, H. u. Sauer, W.; a.a.O. S. 17

2) http://www.census.gov/apsd/cqc/cqc14.pdf

3) http://www.census.gov/population/socdemo/language/table4.txt

4) Gaumann, U.; a.a.O.; S. 8f

5) Eisenberg, P.; a.a.O.; S. 20

6) Eisenberg, P.; a.a.O.; S. 310

7) Sandig, B.; a.a.O.; S. 42

8) van de Velde, M.; a.a.O.; S. 78

9) Gaumann, U.; a.a.O.; S. 103

10) Glück, H. u. Sauer, W.; a.a.O.; S.40 f.

11) ebenda; S. 45

12) Eisenberg, P.; a.a.O., S. 144

13) Glück, H. u. Sauer, W.; a.a.O.; S. 49

14) Braun, P.; a.a.O.; S. 44

15) Glück, H. u. Sauer, W.; a.a.O.; S. 54

16) Glück, H. u. Sauer, W.; a.a.O.; S. 53

17) a.a.O.; S. 233

18) Dudengrammatik, a.a.O.; §96

19) a.a.O.; S. 60

20) Sommerfeld K.; a.a.O.; S. 209

21) Thieroff, R.; a.a.O.; S. 208ff.

22) Glück, H. u. Sauer, W.; a.a.O.; S. 69ff.

23) ZEIT; 12. 09. 1997; Planet Speersort: Deuglisch spoken;  S. 59

24) Hinrichs, Uwe; Die Sprache der >>Betroffenheit<<; In: Sprachreport 3; 1988; S. 7-11; zitiert nach Glück, H. u.     Sauer, W.; a.a.O.; S. 111